Erinnerung an an die Opfer des Nationalsozialismus

Wir sind verantwortlich, dass es nie wieder geschieht.

Am 27. Januar 1945 erreichte die Rote Armee den kleinen Ort Oswiecim (zu Deutsch: Auschwitz) in Polen. Ziemlich unvorbereitet trafen sie hier auf unvorstellbares Grauen. Nicht einmal die in ihrer Heimat begangenen furchtbaren Kriegsverbrechen hatten die Soldaten auf ein derartiges Horrorszenario vorbereitet.

Mehr als 1,1 Millionen Menschen wurden nachweislich in diesem einen Konzentrationslager ermordet. Davon mindestens 960.000 Juden, aber auch unzählige Sinti, Roma, Homosexuelle und politische Gefangene. Die noch nicht verbrannten Leichen der Gefangenen glichen mit Haut überzogenen Skeletten. 

Selbst die wenigen Überlebenden dieser Hölle wirkten geisterhaft. Völlig abgemagert, aber in einigen Augen tatsächlich noch ein kleiner Hoffnungsschimmer. Wir alle kennen diese Bilder aus vielen Dokumentationen. Die Täter sind in den letzten 77 Jahren fast alle verstorben, einige wenige wurden verurteilt.

Elisabeth Özge
Elisabeth Özge

Damit so etwas nie wieder geschehen kann dürfen wir niemals vergessen. Wir sind nicht dafür verantwortlich, was von 1933 – 1945 geschehen ist. Aber: Wir schulden es der Geschichte und allen zukünftigen Generationen dafür zu sorgen, dass so etwas NIE WIEDER geschieht, so Elisabeth Özge, Mitglied des Kreisvorstandes.

Wenn Corona-Leugner oder Impfgegner heute einen gelben Stern mit der Aufschrift “ungeimpft” tragen, ist das eine unglaubliche Verhöhnung dieses endlosen, furchtbaren Grauens, das die Opfer durchlebten. Wer ein kurzfristiges Kontaktverbot auf Grund einer Pandemie mit dem Eingesperrtsein einer Anne Frank gleichsetzt oder sich als Sophie Scholl bezeichnet, weil er oder sie sich gegen die

Georg Berner-Waindok
Georg Berner-Waindok

Impfung stellt, hat nichts, aber auch gar nichts verstanden. So Georg Berner-Waindok, Vorstandsmitglied des GRÜNEN Kreisverbandes.

Diese Zeichen der neueren Zeit zeigen ganz deutlich: Wir brauchen unsere Erinnerungskultur. Vergessen birgt immer die Gefahr der Wiederholung.

 

 

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