Verkehrswende ist kommunal

Ein Blick in die nachhaltige Zukunft Wilhelmshavens.

Jahrzehntelang wurde der urbane Raum in Wilhelmshaven für Autos geplant und umgebaut. Aber lebendige Städte sind keine Durchgangsräume, sondern Orte sozialer Begegnung und kultureller Innovation.

Die Radverkehrsförderung ist ein zentrales Instrument der kommunalen Verkehrswende. Diese Erkenntnis setzt sich zunehmend auch in Wilhelmshaven durch. Denn: Fahrradfahren ist umweltfreundlich, billig, gesund und im städtischen Raum häufig das schnellste
und effizienteste Verkehrsmittel, um von A nach B zu gelangen.

Radmobilität, E-Mobilität, Park and Ride, CarSharing, ÖPNV (öffentlicher Nahverkehr) sollen gefördert und attraktiv ausgebaut werden“, empfiehlt Oberbürgermeisterkandidat Michael von den Berg (Bündnis 90 / Die Grünen), „Hinzu werden breitere Gehwege und Zebrastreifen die Mobilität für jede Generation bedarfsgerecht gestalten. Die Älteren bewegen sich sicher mit dem Rollator, Jugendliche und Kinder nehmen erst den Bus und steigen dann auf E-Scooter um.”

Alle nutzen ihre Fahrräder, den ÖPNV und die Sharing Angebote. Die Luft wird besser, unsere Innenstadt zum attraktiven Lebensraum mit genug Bänken und schönen Sitzgelegenheiten. Autonome E-Bus-Shuttel verbinden den Innenstadtkern. Eine MobilitätsApp zeigt bequem die schnellsten Wege und Verbindungen auf und mit einem Klick kann ein Ticket für alle Verkehrsträger gebucht werden.

„Ein Grundsatzbeschluss des Stadtrates zur Verbesserung der Situation für Radfahrer*innen und Fußgänger*innen ist unumgänglich.Auf ihn können sich alle Beteiligten und Betroffenen – Politiker, Verwaltung, Polizei, Bürger*innen– immer wieder berufen.Dafür ist es wichtig, zuvor alle Bürger*innen und Interessengruppen transparent mit einzubinden, ihre Meinungen anzuhören und sie ernst zu nehmen. So lassen sich Informationen aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln sammeln, und zielorientiert strukturieren.“

Verkehrsverbände wie der ADAC (Allgemeiner Deutscher Automobil-Club), der VCD (Verkehrsclub Deutschland), der ADFC (Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club), Seniorenbeiräte, Studentenvertreter*innen, Tourismusbeauftragte, Fahrradkuriere, Polizei, Parteien – all diese Interessenvertreter*innen gilt es durch die Verwaltung zu gewinnen. Politiker, Bürger*innen,Ehrenamtliche und Mitarbeiter*innen aller Verwaltungseinrichtungen in Wilhelmshaven müssen Vorbilder sein und Lust auf Wilhelmshaven als Vorzeigestadt zu machen.

Kopenhagen ist schon heute ein wichtiger Indikator für eine nachhaltige und umweltfreundliche Entwicklung des Individualverkehrs“, schwärmt Oberbürgermeisterkandidat Michael von den Berg (Bündnis 90 / Die Grünen), „Dort fahren schon 40 Prozent der Bürger*innen mit dem Fahrrad auf Radwegen, die durch Erhöhungen von den Straßen getrennt wurden. Die dänische Hauptstadt ist ein vorbildlicher Indikator, für die zukünftige Infrastrukturgestaltung des Oberzentrums Wilhelmshaven.”

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