GRÜNE Weser-Ems wählen ihr Kleeblatt für die Bundestagswahl

Der Nordwesten schickt starke Persönlichkeiten als Bundestagskandidaten zum Landesparteitag

Auf ihrer Bezirkskonferenz am 21.01.2017 in Delmenhorst wählten die Delegierten ihre vier Kandidat*innen für die Bundestagswahl 2017.  Diese Vier bewerben sich jetzt auf dem Landesparteitag im Februar auf aussichtsreiche Listenplätze .

Delegierte auf der Bezirkskonferenz Weser-Ems am 21.01.2017
Delegierte auf der Bezirkskonferenz Weser-Ems am 21.01.2017

33 Delegierte trafen sich am Samstag in Delmenhorst, um ein gemeinsames Votum für die von den einzelnen Kreisverbänden aufgestellten Bewerber*innen um einen Landeslistenplatz zu beschliessen.

Neben der Landtagsabgeordneten Filiz Polat und dem Bundestagsabgeordneten Peter Meiwald stellten sich Christina Johanne Schröder (Wesermarsch), Alexander von Fintel (Wilhelmshaven), Garrelt Agena (Emden), Günther Westermann (Belm) und Reinhard Prüllhage (Bad Bentheim) zur Wahl.

Die Frauenplätze konnten Filiz Polat (96,9%) und Christina-Johanne Schröder (87,9%)  mit großer Mehrheit für sich entscheiden. Den ersten “offenen Platz” holte Peter Meiwald mit 100% der Stimmen für sich. Um den zweiten “offenen Platz” warben nun die vier verbliebenen männlichen Kandidaten. Mit unterschiedlichen Schwerpunkten in ihren Reden, aber immer mit Ur-GRÜNER Ausrichtung, suchten die Männer von sich zu überzeugen. Jeder Kandidat brachte überzeugende Qualitäten mit, so dass es zwei Wahlgängen bedurfte, um den Platz zu vergeben. Das Rennen machte schließlich mit deutlichem Abstand der Nordhorner Reinhard Prüllage (39,4%), der in einer überzeugenden und emotionalen Rede, GRÜNE Grundwerte in das Zentrum seiner Rede gestellt hatte. Auch kritisierte er das Streben nach ewigem Wachstum in der Wirtschaft. “In der Medizin nennt man das, was unaufhörlich wächst, Krebs!” sagte Prüllage unter großem Beifall der Delegierten.

Meta Janssen-Kucz mit den Bundestagskandidat*innen des Bezirks Weser-Ems
Die Landesvorsitzende Meta Janssen-Kucz (links) mit den gewählten Kandidat*innen (v.L.: Reinhard Prüllage, Christina-Johanne Schröder, Peter Meiwald und Filiz Polat)

Im zweiten Teil der Konferenz berichteten die Delegierten aus ihren Kreisverbänden. Dabei diskutierten sie ihre ersten Erfahrungen in den im vergangenen September neu gewählten Kommunalparlamenten. Einen weiteren Schwerpunkt bildete der Erfahrungsaustausch im Umgang mit der AfD, die in die meisten Kommunalparlamente eingezogen ist. Nach sechs Stunden ging eine arbeitsreiche Bezirkskonferenz zu ende, aber bereits im Mai wird man sich wieder treffen, dann um bereits die Bewerber*innen um ein Landtagsmandat für die Landtagswahl im Januar 2018 zu wählen.

 

Impressionen von der GRÜNEN Bezirkskonferenz

 

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