Kommentar zur Absage der SPD an eine GroKo

Durch Entscheidung der SPD zur Gruppenbildung im neuen Rat, wird der Weg frei für bunte, transparente Politik

In die Wilhelmshavener SPD kehrt nach der Kommunalwahl Realismus ein.

Nachdem die GROKO aus CDU und SPD krachend abgewählt wurde und die SPD das zweitschlechteste Ergebnis seit 1946 eingefahren hatte, schienen die Genossinen und Genossen zunächst ihr “Glück” kaum zu fassen, größte Fraktion geblieben zu sein. Die WZ ventilierte auch gleich ihre neue Wunschkoalition aus CDU, SPD und WBV. Nun wurde heute über Radio Jade bekannt, dass der Kreisvorstand der SPD beschlossen hat, keine erneute Koalition mit der CDU einzugehen, sondern mit wechselnden Mehrheiten (außer mit der AfD) im Rat der Stadt Politik zu gestalten. Die SPD ist also auf dem Boden der Tatsachen angekommen und versucht erst gar nicht das Wahlergebnis schön zu reden. So wie der Kreisvorsitzende der CDU Stephan Hellwig, der für seine Verluste die Begriffstutzigkeit der Wählerinnen und Wähler verantwortlich machte.

Nun kann das in den Rat einziehen, was alle kleineren Parteien und Gruppierungen in ihren Wahlprogrammen angemahnt hatten: Mehr Diskussion und Transparenz. Es wird spannend und OB Wagner kann sich schon mal warm anziehen.

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