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Nachtrag zur Podiumsdiskussion in der Volkshochschule

Nach der Podiumsdiskussion ist vor der Bundestagswahl

Moderatoren und Teilnehmer*innen der Podiumsdiskussion
Moderatoren und Teilnehmer*innen der Podiumsdiskussion (v.L.: Gerd Abeldt Michael Konken, Achim Postert, Alexander von Fintel, Hans-Werner Kammer, Udo Striess-Grubert, Andreas Tönjes, Hendrik Theemann, Siemtje Möller, Joachim von Pentz, Holger Onken, Werner Sabisch.

Am 14.September fand im Hans Beutz Haus die gemeinsam von Volkshochschule, Radio Jade und Wilhelmshavener Zeitung veranstaltete Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl 2017 statt.
Neun Direktkandidat*innen stellten sich den Fragen von Gerd Abeldt (WZ) und Michael Konken (Radio Jade), sowie den Zuschauerfragen. Bei der großen Zahl an Diskussionsbeteiligten und der Fülle der Themen, konnte unser Direktkandidat Alexander von Fintel verständlicher Weise nicht alles in der eigentlich gebotenen Tiefe ausführen.

Deshalb hier noch ein paar Nachträge zur gestrigen Podiumsdiskussion.

Aufrüstung, Beschaffung, UN und Bundeswehr

Marinearsenal WilhelmshavenWir Grünen sind strikt gegen eine Anhebung des Wehretats auf 2% des BIPs – auch nicht ein bisschen, wie die Kandidatin der SPD es für ihre Partei andeutete. 2% sind rund
30 Milliarden Euro für die es keinen konkreten Masterplan gibt. Es scheint so, als wären diese nur ein groß angelegtes Subventionsprogramm für Rüstungsunternehmen.
Frieden, so sagte auch Alexander von Fintel gestern deutlich, gibt es nur mit weniger Waffen. Dem Weltfrieden kann sich nur angenähert werden, wenn die UNO gestärkt wird und Deutschland endlich seinen völkerrechtlichen Verpflichtungen nachkommt und 0,7% des hiesigen BIPs in Entwicklungshilfe investieren würde. Bundeswehrmandate sollten an UN-Mandate gebunden sein und nicht an eine „Koalition der Willigen“, wie CDU Ministerin Ursula von der Leyen sie befürwortet.
Wenn wir Menschen in Kriegs- oder auch Kriesengebiete schicken, müssen diese gut ausgerüstet sein. Bei Beschaffungen für die Soldaten, sollten Verträge mit den Rüstungskonzernen sorgfältiger geprüft werden. Aber nicht nur die Sicherheit der Soldaten ist uns wichtig, auch Steuergelder müssen abgesichert sein, wenn gelieferte Produkte fehlerhaft sind.
Mehr auf der Seite von Agnieszka Brugger, unserer Sprecherin für Sicherheitspolitik und Abrüstung http://www.agnieszka-brugger.de/hauptmenue/themen/frieden-und-sicherheit/

 

Kinderarmut und Zukunft der Arbeit

KinderspielplatzGut und gerne Leben in Deutschland?! Alles Tuttifrutti ? NEIN! Schaut Euch unseren Wahlspot an. Wir wollen gestalten. Es kann nicht sein, dass sich die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter öffnet. Deutschland muss ein Land werden, in dem alle die gleichen Chancen haben und abgesichert sind. Wir müssen respektvoll mit unseren tierischen Mitbewohnern umgehen und unseren Verbrauch an Ressourcen verringern. Nur so schaffen wir ein Deutschland in dem sich die, die hier leben, wohlfühlen.
In unserem Programm finden sich konkrete Projekte, die wir in Koalitionsverhandlungen einbringen wollen. Im Wahlprogramm immer am Ende der Themenblöcke jeweils drei Projekte. Unsere Zukunftsziele gibt es auch als Video und barrierefrei in Schrift und Audio.

 

Warum hat sich Alexander von Fintel aufgeregt?

Alex von FintelWir Grüne halten nichts von Meinungsmache und fordern deshalb immer wieder Faktenchecks ein – vor allem bei der AfD. Ein Tag vor der Podiumsdiskussion hat Alexander von Fintel gerade wieder einen Beitrag auf der Facebook-Seite von seinem Gegenkandidaten, AfD Bundestagskandidat Achim Postert auf seine Quellen hin überprüft und öffentlich gemacht. Eine entsprechende Pressemitteilung lag der Presse und damit auch dem Moderationsteam der Podiumsdiskussion rechtzeitig vor. Der rezitierte Satz „Merkel unterstützt Massenvergewaltigungen“ wurde am gestrigen Abend dem AfD Kandidaten zwar zu Last gelegt ABER nicht ausreichend erklärt, wo doch 2-3 Sätze gelangt hätten, die fragwürdigen Quellen des AfDlers aufzudecken. Alexander von Fintel sollte gar nicht zu Wort kommen. Seine Presseerklärung findet Ihr hier: http://www.alex-von-fintel.de/merkel-organisiert-massenvergewaltigung/

 

Postkutsche – nein Postwachstum!

Persönlicher Nachtrag von Ratsfrau und Kreisvorsitzenden Antje Kloster:
Frage an alle Kandidaten auf dem Podium: Könnte die Idee des Postwachstums DIE Lösung für die Zukunft der Arbeit, der Ressourcennutzung und des Gesellschaftlichen Zusammenhaltes sein? Hier ein Video indem Niko Paech seine Idee vom Postwachstum erklärt – Ein Vortrag auf Einladung von “Grüne Wirtschaft” aus Österreich.

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