Grodendamm

Gutachten zum Banter See lässt viele Fragen offen

GRÜNE fordern eine Debatte unter Einbeziehung aller Lösungsansätze

Seit Mittwoch dem 3.Mai 2017 ist das Gutachten der Öffentlichkeit und den Ratsvertreter*innen zugänglich.

Kampagnenbild 'Ja zum Banter See'Das Gutachten mit über 80-Seiten kommt zu dem Ergebnis, dass eine “gesteuerte Öffnung des Grodendamms” die beste Lösung sei um gegen die auftretenden Massenentwicklungen von Cyanobakterien (Blaualgen) vorzugehen.

Die Grünen haben mit ihrem Konzept zum Banter See eine klare Handlungsanweisung an ihre Fraktion gerichtet.

Bei manch anderer Partei hier in Wilhelmshaven stehen Grundsatzentscheidungen zum Banter See noch aus.

Es wäre also ein weiterer Diskurs mit dem vorliegenden Gutachten als neue Datenlage notwendig.

Eine wirkliche Debatte über das Gutachten und damit über die Zukunft des Banter Sees wird es wohl nicht geben.

Obwohl die wenigsten der Ratsmitglieder das Gutachten in Gänze gelesen haben haben mögen, wird schon heute über eine Vorlage der Verwaltung abgestimmt, die sich auf eben dieses Gutachten bezieht.

Wir Grünen finden, so können keine fundierten Entscheidungen getroffen werden.

Die Vorlage (143/2017), die eine “Technische Machbarkeitsstudie zur Öffnung des Grodendamms” an die GGS in Auftrag gibt, ist an keinerlei Terminfristen gebunden.

Deshalb werden die Grünen Fraktionsmitglieder Michael von den Berg und Antje Kloster einen Antrag auf Vertagung stellen.

Mehr Informationen und unser Konzept gibt es unter:

http://gruene-wilhelmshaven.de/unsere-themen/banter-see/

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